Die Profiloberstufe

Integrierte Gesamtschule  Rockenhausen

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Endlich möglich:
Abitur in Rockenhausen

Ausbildung: IGSMR mit gymnasialer Oberstufe

Mit Beginn des Schuljahres 2000 / 20001 ist die Integrierte Gesamtschule Schulmodell Rockenhausen (IGSMR) in die letzte wichtige Phase ihrer Gesamtentwicklung gestartet: den Aufbau der gymnasialen Oberstufe. Damit besteht zum ersten Mal die Möglichkeit in Rockenhausen Abitur zu machen.

 

Dies ist für die Schullandschaft in Rockenhausen eine entscheidende Bereicherung. Ihr Bemühen, bereits in der Sekundarstufe l traditionelle Bildungsinhalte mit innovativen Aspekten (z.B. berufsorientierender Unterricht, Methodenlernen) zu koppeln, setzt die IGSMR bei der Entwicklung ihrer Oberstufe fort: Sie baut derzeit die gymnasiale Oberstufe als Profiloberstufe auf.

 

Verschiedene Profile
Die besondere Form der gymnasialen Oberstufe vermittelt den Schülern neben der allgemeinen Hochschulreife zusätzliche Kenntnisse in bestimmten berufsorientierten Bereichen.

 

Die IGSMR hat folgende berufsorientierte Profile entwickelt: Profil I: Mensch und Wirtschaft, Profil II: Mensch und Gesundheit und Profil III: Mensch und Technik. Diese Schwerpunktbildung wurde vom Ministerium genehmigt, für die Schwerpunktprofile Wirtschaft, Gesundheit und Technik wurden die Lehrpläne dieser Fächer für die Oberstufe der IGSMR weiterentwickelt und modifiziert. Diese Fächer werden in den jeweiligen Profilen als Leistungsfächer unterrichtet und in die Gesamtqualifikation des Abiturs mit der Bedeutung eines Leistungsfaches eingebracht.

 

Berufsbezogene Schwerpunkte
Mit den inhaltlichen Schwerpunkten will die IGSMR ihren Schülern der gymnasialen Oberstufe die Grundlagen einer modernen Allgemeinbildung und Kompetenzen in wichtigen beruflichen Schwerpunkten mit auf den Weg geben. 

In Gesprächen mit Vertretern der Wirtschaft hat sich gezeigt, dass das Interesse an jungen Menschen, die außer einer guten Allgemeinbildung auch Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge, Personalwesen, dem Aufbau betriebswirtschaftlicher Strukturen, Kenntnisse über die Bereiche Gesundheit, Therapie und Pflege oder über wichtige technische Zusammenhänge mitbringen, groß ist. Um eine stärkere Verzahnung zwischen der schulischen Bildung und den Anforderungen aus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Sozialwesen und Technik zu gewährleisten, sind Kooperationsverträge mit großen Firmen, großen sozialen Einrichtungen und großen Verwaltungsapparaten geplant.

In diesen Firmen und Einrichtungen absolvieren die Schüler der Oberstufe im Jahrgang elf Betriebspraktika und erhalten im 12. Schuljahr die Gelegenheit, sich durch eine Jahresarbeit einen tieferen Einblick in die jeweilige Firma beziehungsweise Einrichtung zu erarbeiten.

Kooperationsvertrag
Außerdem besteht für die Entwicklung der gymnasialen Oberstufe und eine Verzahnung mit der Wissenschaft ein Kooperationsvertrag mit der Universität Kaiserslautern.

Übrigens können auch solche Schüler/innen in die Oberstufe der IGSMR eintreten, die in der Sekundarstufe I keine zweite Fremdsprache gelernt haben. Sie können dies in der Oberstufe nachholen und dabei zwischen Französisch und Latein wählen.
(im November 2000)
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